Doug Dozier Computer Lessons

Doug, hier im Hostel so eine Art Institution, wohnt hier auf Dauer, kommt aus Whichita und verkörpert für mich den amerikanischen Urtype. Also trinkt an seinen freien Tagen schon Morgens Bud light, das den ganzen Tag lang, raucht, hält sich an die Gesetze, zumindest was das Bier trinken auf der offener Straße anbetrifft, hat mit Computern nicht viel am Hut, freut sich auf jede Sportveranstaltung im Fernsehen, schaut sich dabei auch gerne das Soccerfinal an, versteht aber die Abseitsregel nicht, Raucher, spricht jeden an, arbeitet irgendwo auf dem Bau und trägt seine Harley Cap grundsätzlich verkehrt herum. Doug und ich haben in den letzten Tagen so eine auf gegenseitige Ergänzungen abgestimmte Freundschaft angefangen. Ich darf also sein Apartment für meine kühlungsbedürftigen Fressalien Lebensmittel und seinen Fernseher bei Fußballübertragungen nutzen, dafür nehme ich ihn am Wochenende mit auf meine Touren. Zusätzlich habe ich ein paar Runden auf dem Parkplatz mit seiner Harley von 1965 drehen dürfen. Das Ding hate noch einen Schaltknüppel auf der linken Seite.  Da Doug mich nun jeden Abend am Laptop sieht, kam ihm der Gedanke, sich doch auch einen zu kaufen und er fragte mich, ob ich ihm dabei helfen könnte, den er wisse nicht, was er sich da kaufen soll und warum überhaupt und seine Mutter whätte ja auch einen PC und würde so mit ihm komunizieren können. Klar kann ich das, gerne sogar. Da Amerikaner grundsätzlich höflich sind, bot ich Ihm auch gleich noch an, die Installation des gekauften Zubehörs zu übernehmen und ihm gleich dazu noch eine Email einzurichten. In einem Anfall von Wahnsinn habe ich dann noch geäußert, ihm jeden Abend eine Stunde Unterricht in Sachen PC zu geben. Ganz nebenbei, die Laptops sind hier sehr günstig. Einen Compaq mit ordentlichen 2,1 GHz Ahtlon Zweiekern für $499 + Tax. Ein fairer Preis. Amerikaner fackeln ja nicht lange, zücken die Kreditkarte, beantragen dann gleich noch die Shopkarte dazu und kaufen das einfach. Ausgepackt wird dann schon an der nächsten Bushaltestelle, aber nur deshalb, weil ich es für ungebührlich hielt, dies in einer Bar am Tresen zu tun.

Mir hätte es einfallen müssen, das mangelnde Verständnis bei der Abseitsregelung, ich hätte einfach daran denken müssen. Die erste zusätzliche Anschaffung für Doug, war eine optische Mouse, weil seine Finger einfach nicht mit dem Touchpad zurecht kommen wollten, kann aber auch umgekehrt sein. Selbst die Windowsmail Benutzung scheint für Doug zu kompliziert. Ein hoch auf die automatische Speicherung von Zugangsnahmen und Passwörtern in Verbindung mit Lesezeichen nd unverwechselbaren Icons im Internetexplorer. Heute Abend steht die Einführung in Skype an und ich habe ein mulmiges Gefühl……

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1 Response to “Doug Dozier Computer Lessons”


  1. 1 doug Juli 7, 2008 um 02:29

    cool photo


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