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Sportartwechsel

Nachdem jetzt die letzten beiden Spieltage der Bundesliga nicht so surfverlaufen sind, wie ich mir das erhofft habe, spiele ich ernsthaft mit dem Gedanken, die Sportart zumindest für die Sommermonate hier (März bis November) zu wechseln. Nachdem ich Baseball langweilig finde, mich die LA Lakers auch nicht so richtig vom Hocker hauen, denke ich, es ist an der Zeit selbst mal wieder etwas zu sporteln. Dafür habe ich mir auch zwei Trainerinnen ausgesucht. Gleich nach dem Abschluss der nun schon seit drei Wochen andauernden Schlechtwetterperiode geht es los.  Und wer meint, das 12 Grad nicht kalt sind, dem sage ich: Das ist verdammt kalt und in Verbindung mit Regen ein Fall für die Menschenrechtskommission.

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Saisoneröffnung

So ein Blick auf die Wettervorhersage bestätigt mich. anbadenHeute werde ich es tun, unwiderruflich. Nein, ich meine kein erstes Eis mit Früchten, keinen BBQ Abend, es ist viel besser, ich lasse mich von den gewaltigen Fluten des Pazifiks umspülen lassen. Eintauchen in die türkisfarbenen Wassermassen und die Kühle nach dem mindestens einstündigen Sonnenbad genießen.  Danach wieder in den Sand zum trocken und bräunen fallen lassen. Es geht nach Venice Beach, die Tasche mit den Handtüchern ist ja noch vom letzten November Dezember her gepackt und steht griffbereit im Schrank. Es wird in diesem Jahr angebadet. Die bis zwei Meter hohen Wellen müssen genossen werden, noch in diesem Monat. Sonnenöl werde ich noch nicht benutzen, das scheint mir zu verschwenderisch zu sein.

Seit heute ist die Pazifik-Badesaison hier in LA offiziell eröffnet, für mich.

Abendmahl

Wenn man so den ganzen Tag am Strand in der Sonne schmorrt und sich etwas Abkuehlung in den Fluten des Pazifiks sucht, macht einen das schon hungrig. Die Bus Tour nach Santa Monica, dem Nichtraucherstrand, geht fuer die Entfernung sehr schnell und Santa Monica hat noch den Vorteil des sehr guten Fruehstuecks. So gestaerkt gehts dann direkt zum angrenzenden Venice Beach um der Sonne, den Wellen und dem Nikotingenuss zu froenen.

Irgendwan so gegen 4 verlasse ich immer den Strand, bewege mich noch eine Meile zurueck zur Bushaltestelle um dann mit knurrendem Magen die Heimfahrt hinter mich zu bringen. Dabei gehts dann durch Beverly, Hollywood und Wilshire. Noch 15 Minuten Fussweg und ich bin zu Hause. Dann stellt sich immer die Frage, wie gestallte ich mein Abendbrot. Nehme ich den Mc Donalds Weg, oder den kleinen Umweg ueber das Polla Campero, oder gehe ich kurz zum Food 4 Less um mich an der Salattheke schadlos zu halten. Ich endschied mich fuer die Salatbar und griff mir ein Schaelchen potato salat. Dazu gab es dann ein paar Radieschen und etwas Schweinefilet. Bei dem Schweinefilet ist es so, das es Amerikaner nicht unbedingt moegen. Sie bevorzugen dann doch eher Karbonaden oder Nackensteaks mit deutlich mehr Fett. Preislich ist das Filett dann auch sehr guenstig und rangiert noch unter den Koteletts und den Schnitzeln, das ist mir aber mehr als recht. Naechste Woche nehme ich dann den frischen Lachs zum potato salat.

Unberechenbar

Heute, am Samstag, die Sonne schien schon gleich am Morgen, das ist ja meinstens nicht so, es dauert normalerweise erst bis 10 Uhr, bis sich die ersten Strahlen durch den LA Smog kaempfen, haben wir, also Doug und ich beschlossen einen Trip zum Venice Beach zu unternehmen. Auf der Busfahrt dahin, wurde ploetzlich klar, das wir von der Busline 3 noch ein ganze Stueck zu Fuss haetten zuruecklegen muessen. An diese Faulheit der Americanize kann ich mich gewoehnen. Wir beschlossen, einfach weiter bis zur Endhaltestelle zu Fahren und unserern Ausflug einfach nach Santa Monica zu verlegen. Ich moechte mal erleben, das ein Gringo einige Meter zu Fuss geht.

Der erste Schock liess nicht lange auf sich warten, Santa Monica hat nicht nur einen Nichtraucher Strand, nein, selbst auf der Strasse in der Innenstadt ist das Rauchen verboten. Eindeutig keine Gegend fuer mich. Ich machte Doug den Vorschlag zu Fruehstuecken und dann das Weite zu suchen. Bei der Wahl des Lokas, ueber die ich immer noch froh bin, endeckte ich, dass es dort Brot gab. Eigentlich nichts besonderes, aber es war nicht das typisch amerikanische, weich und papig, es war das europaeische Brot, Verschiedene Sorten, Widerstand beim Reinbeissen, eine vernuenftige Kruste und der Geschmack voellig ueberzeugend. Mit anderen Worten: Genial!. Ich orderte gleich den grossen Brotkorb, Doug ebenso und einmal mit Ham und Cheese dabei. Da ich Doug zum Fruehstueck eingeladen habe, wurde es ein Festmal. Ueber eine Stunde sass ich dort, bis ich wirklich nichts mehr in mich reinstopfen konnte. Frisches Brot in guter Qualitaet, reichlich Butter und Marmelade, dazu noch etwas Kaese und Schinken. Die Rechnung hielt sich auch in Grenzen: $34 fuer zwei Personen. Das Rauchverbot war mir an diesem Tag egal. Der Laden hies uebrigens Le Pain Quotidien, ich kann es nicht aussprechen, aber das ist auch wieder egal, nur das Brot zaehlt.

Los Angeles, Santa Monica
316 Santa Monica Boulevard
CA 90401-2206
Los Angeles, Manhattan Beach
451 Manhattan Beach Boulevard
CA 90266

Beach

Ok, ich gebe zu der kostenfreie Transfer zum Manhatten Beach hat mich etwas neugierig gemacht, dem deutshcen „Geiz ist Geil“ Effekt sei Dank. Waraum auch nicht. Leider ist der Transfer vom Hostel mit etwas zeitlichem Aufwand verbunden. Der eigentliche Bus zum Strand fährt nur jede Stunde, da er vor diversen Hotels Fahrgäste einsammelt. Der Hostelbus fährt auch nur unregelmäßig, so dass hier mitunter lange Wartezeiten entstehen können, im schlechtetem Fall ist man knapp 2 Stunden unterwegs. Dafür ist das Ergebnis, also der Beach, dann weit mehr als eine Entschuldigung für alles. Great! Fast 2 m hohe Wellen schon im normalen Zustand mit auflandigem Wind, frisches, klares und nicht zu warmes Wasser, endloser, fast weiser Sandstrand. Beschvolleyballfelder en Masse, einfach nur Netz und Ball mitbringen. Sufer und Surferinnen soweit das Auge reicht. Flaniermeilen soweit ich sehen kann. Ich kann es nachvollziehen, warum die Einheimischen hier am Samstag und Sonntag nicht arbeiten wollen. Die aus Deutschland gewöhnte Abzocke an solchen Orten (z. B. Timmendorfer Strand) bleibt aus. Alle Preise im Bereich des erträglichen. Restaurants und Bars geringfügig teurer, aber alles gut. Hermosa BeachManhatten Beach scheint mir etwas für das gesetztere Klientel der Amerikaner zu sein. Eine gute Meile weiter Südlich befindet sich Hermosa Beach. Die People sind deutlich jünger und aglier, es wird mehr Sport getrieben und nicht soviel auf den eigenen Verandas in der Sonne gelegen, mehr am Strand. Es gibt einen zentralen Platz mit allerlei Bars, Restaurants und Straßencafes. Werde es kommendes Wochenende mal genauer austesten.


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