Archive for the 'Street' Category

Kopfschmuck

Diese neue Mode, was die Kopfbedeckungen anbelangt, headwatchhat mich in der vergangenen Woche doch sehr erstaunt. Gut, nach mehr als einem Jahr hier in der USA wundert mich nicht mehr viel. Beeindruckend ist die Gastfreundschaft und die im ersten Moment latente Freundlichkeit der US Citisen.

So zeigt der Herr jedem vorbeilaufenden wie spät es gerade ist und aus einer einfachen Lederkappe wird flugs ein unverwechselbares Designstück. Selbst Rolex bietet jetzt sowas an, wie ich bei meinem letzten Besuch in Beverlys mitbekommen habe. Allerdings dürfte manchem der Preis etwas abschrecken, er startet bei $25.000 und ist, wie sollte man es bei dieser Marke auch erwarten, nach obenhin offen. Nur Swatch hat als Trendmarke den Trend mal wieder völlig verpasst.

Abschied

m31Nachdem in diversen deutschen Medien zu lesen war, sollte es eine riesige Abschiedsparty von Michael Jackson werden. Als Ort für seinen letzten Auftritt wurde das Staples Center auserkoren, was von mir ca. 500 m Luftlinie entfernt liegt. Angeheizt wurde das Ganze dann auch noch mit dem Hinweis, die auf 17.500 für Fans verfügbaren Karten hätten auf Ebay einen Preis von mehr als $50.000 erzielt. Auch die Ankündigung, weitere 6.500 Plätze im Nokia Theatre mit einer Liveübertragung der Trauerfeier den Fans etwas mehr Möglichkeit zur Anteilnahme zu geben, lies die deutsche Presse nicht davon abbringen, ständig zu behaupten es würden mehr als als 1.000.000 Fans in Los Angeles sein.

Weiterlesen ‚Abschied‘

Naturgewalten

Das schon kleine Gräser ungeahnte Kräfte naturgewaltenentwickeln können ist jedem bekannt, der einen Plattenweg mal vom Unkraut befreien musste. Hier sind die zarten Halme weniger Kraftvoll, was aber nur daran liegt, das sie ihr Wachstum in der Sonnenzeit einfach einstellen. Nicht so die Bäume hier, die sich mit Gewalt aus dem betonierten Zwang befreien und die Gehwege teilweise zu einem Hindernislauf machen. Allerdings anderer Orts wachsen sie auch nur kultiviert in den Räumen auf und verlieren bei jeder Umstellung gerne ihre Blätter.

Zwischendurch

snackWenn ich dann mal unterwegs bin, meistens in Downtown LA, dann überkommt mich der kleine Zwischendurchhunger. So auch letztens, ich hatte noch die Gutscheine für den Frozen von Famina in der Tasche und habe mir den neu eröffneten Laden auf der 6. mal genauer angesehen.  Da es in den Staaten selten etwas umsonst gibt, musste ich noch etwas zu dem Frozen dazuordern. Meine Wahl viel auf einen Berliner (in anderen Gegenden in Germanien auch unter Krapfen oder Pfannkuchen bekannt). So konnte ich mir eine kleine Pause mit gefülltem Gebäck und einem recht roten Getränk, was nach Erdbeeren schmecken sollte, gönnen. Der Berliner war ok, der Frozen weniger.

Adaptiert

Vor einigen tagen war ja der CouchTycoon blackforesthier in LA auf Stippvisite. Seine Nase war schon so auf Starbucks geeicht, das er jeden Laden und lag er noch so versteckt, schon deutlich am Geruch des doppelten Espresso erkennen konnte. Das ganze schon ungefähr 100 m vorher. Also sollte mal jemand Kaffeedurst haben und hat den Tycoon dabei, der braucht sich keine Sorgen zu machen, das der Koffeingehalt deutlich absinkt.

Für mich ich das nun nicht wirklich etwas. Kaffee oder abgewandelte Produkte wie Milchkaffee oder Cappuccino sind eindeutig nicht für mich. Weiterlesen ‚Adaptiert‘

Summermusic

Nicht mehr lange, dann beginnt wieder die Lazy Weekendtime in Downtown LA. Livemusik an allen Ecken und Enden, dazu gemütliches Loungen in der Sonne. Meine neue Sonnenbrille schreit förmlich danach endlich unter Leute zu kommen.

Da könnten sich die Betreiber des Spielbudenplatzes einfach mal ein Beispiel daran nehmen und etwas ähnliches regelmäßig an den Sommerwochenende auf die Beine stellen. Sie haben ja auch noch den Vorteil, dass sie in Germanien die Kosten durch den Getränkeverkauf, einschließlich Bier und anderer alkoholischer Getränke hereinholen können. Wäre ja mal etwas für alle Daheimgebliebenen in den Sommerferien. Hier geht es jedenfalls ab dem 13. Juli los.

plakat-summer-music3

Da die USis mittlerweile auch etwas an die Umwelt denken, werden jetzt die Flyer beidseitig bedruckt und so erfolgt mit der Werbung für Ostern auch gleich ein kleiner Hinweis auf die kommende Open Air Saison im Pershing Square. Denke das da auch noch das ein oder andere Video abfallen wird.

Unterschiede

Jeder der eine Zeit in LA lebt nimmt gerne und schnell die Vorteile hier an. Vieles geht hier alles sehr unkonventionell. Es fängt bei der Anrede an, die Nachnamen werden kaum gebraucht und höchstens in ganz konservativen Clubs benutzt. Ansonsten reicht der Vorname aus. Bestes Beispiel dafür ist die Bestellung bei Starbucks, hier wird gleich nach der Bestellung der Vorname auf den Bescher geschrieben, damit es nachher nicht zu Verwechslungen kommt. Und ehrlich gesagt, ist es für das Gefühl des Kunden eindeutig besser, seinen Namen zu hören anstelle einer Nummer oder eines Produktes, was erworben wurde.

Mit dem LA Outfit ist es ganz ähnlich. Hier geht keiner ohne Sunglasses aus dem Haus, never. Und Anzüge und Krawatten in der Öffentlichkeit werden nur von ganz wichtigen Personen getragen, der Rest passt sich den Gepflogenheiten an und schlendert in Flipflops durch die Strassen. Nicht zu vergessen, die Sonnenbrille bleibt aufgesetzt, auch in Geschäften und um das Ganze noch zu toppen hat man immer ein Cell Phone am Ohr. Möchte man seinen Status noch etwas herausstellen, dann wird ein Bluetooth Freisprecher benutzt. Je kleiner, desto besser.

Woran erkennt der geneigte Leser und den länger hier lebenden auf dem Foto?

zugereist


Pick Up

August 2017
M D M D F S S
« Jul    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Monthly

Kategorien

Top-Beiträge

Rauchen frei im Blog!
    follow me on Twitter