Archiv für November 2008

Rückblick

Die letzte Novemberwoche endet so, wie der November begonnen hatte, bedeckt. So rückblickend war es nicht wirklich meine Woche. Gekennzeichnet von Sünden, schlechtem Essen und einem Wetter, was wirklich nicht meinen Vorstellungen entspricht. Aber der Reihe nach.

Montag, das große Einkaufen mit den verheerenden Sonderangeboten, den Sixpack Coke in den optimal portionierten 0.5l Flaschen für sagenhafte $2.09. rueckfall02Ich meine, da kann wirklich keiner widerstehen. Dann auf dem Rückweg dieser Pizzaladen mit dem Angebot Double Cheese für €5,-. Ok, das Mittagessen des Tages war klar. Coke & Pizza. Fürchterlich sind auch die Größen dieses italienischen Snacks, nicht schlappe 25 cm Durchmesser, deutlich über 30 (Schätzung 35 cm), ausreichend für eine mitteleuropäische Kleinfamilie.

Dann gab es noch einige Konserven, zum Ausgleich. Dachte mir mit einem Hühnersüppchen und der Bezeichnung 95% fat free und am nächsten Mittag mit einer leckeren Minestroni kann ich das locker wieder auffangen. Bei Fertigfood lässt sich bestimmt jeder von den Bildern auf der Verpackung leiten und sucht das danach aus. Der Geflügeleintopf versprach viel Gemüse und einige Nudeln. Herausgekommen ist ein klare Brühe, die noch nicht mal als Fond durchgehen würde. Also am Mittwoch dann die Minestrone. Was soll ich sagen, mir hätte es schon dämmern müssen, als ich die Dose öffnete und rueckfall01auch rein gar nichts von flüssiger Konsistenz zu erkennen war. USis und europäisches Food kann nicht gut gehen. Eine wirklich ekelerregende braune Masse mit undefinierbaren Stückchen drin. Kein schöner Anblick, über den Geruch hülle ich lieber den Mantel des Schweigens.

Zu allem Überfluss dann auch noch sowas von Regen, rain04gut für die Hanseaten unter euch, eine Menge, bei der ihr noch überlegt, den Schirm mitzunehmen, oder ob die Kapuze ausreichend ist. Für mich war das die gesamte, statistische Niederschlagsmenge für den Rest des Jahre, nee wohl auch noch für das erste Quartal 09. Es war mir nicht möglich, die 2 m zum SonnenRegenschirm auch nur halbwegs trocken hinzubekommen. Das Schlimmste aber, ich trug Socken. Wenn ich die Fussbedeckungen trage ist das ein untrügliches Zeichen dafür, das die Außentemperatur die 20 Grad massiv unterschritten hat, also so 17-18 Grad. Ich war dem Erfrierungstod wirklich sehr nahe. Zusammenfassend gesagt: Sockentragend im Regen zum Rauchen gehen ist kein Leben und Gradzahlen unterhalb der 20 schon gar nicht.

Donnerstag stimmte mich der südcalifornische Wetter wieder etwas milder, blauer Himmel, kleine, weiße Wölckchen smartes, ich trage keine Socken mehr Wetter. Auf dem Weg, zu meinem Lunch sinnierte ich darüber, dass der Wettergott recht gegensätzlich ist und entweder schwul, oder weiblich sein müsste. Innerhalb von 18 Stunden so eine Kehrtwendung zu vollziehen, kann nur weiblich sein und ich werde künftig nur noch von Wettergöttin berichten. Vor meinem Lieblingssnackitaliener traf mich der Schlag, fuck Thanksgiving, keine Stuehle vor der Tuer, keine offene Tuer. Meine Laune war nach dem 0:2 meiner Knappen im UEFA-Cup sowieso schon weit im Minusbereich. Also kurz um die Ecke und sich etwas vom frischen Salatbüfett bei Ralph’s zusammengestellt. Auch das was nix. Erntedank ohne frische Salate kann es normal nicht geben, hier schon. Es gab dann zwei Chicken Teile, Brust und Keule, das wars…

Dieser Artikel wurde streng nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen der neuesten Blog Richtlinien erstellt.

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Geht doch

Grad mal im Kiosk von Herrn Paulsen zugelegt. Gibts bei einer Flasche Gin, welche käuflich erworben wird gratis dazu.

Inhaltlich = gut
Spam-Prüfung = gut
Autorität = ausreichendsitetest
Usability = gut

Alles in Allem dann Note 2,4. Was immer das bedeuten mag.

Merkwuerdig

Gut, ich lebe in einem Land was mich mit Sonne verwöhnt, die drei sicherheitschlechten Tage Anfang November habe ich verziehen, aber doch recht widersprüchlich ist. Zum einen verlieren sie mal einfach so ein Atombombe, zum Anderen werden Kinder hier in Einkaufswagen angeschnallt. Gut, ich wusste erst nicht wirklich warum diese braunen Gurte mit dem Schnappverschluss in den Wagen waren, bis ich es gesehen habe.

Dann gibt es da noch so andere Merkwürdigkeiten:

Autofahren ab 16
Rauchen ab 18
Sex ab 18 (zumindest legal)
Alkohol trinken ab 21

Aufgefangen

… habe ich heute das Stöckchen aus dem „Pott“ von Ralph. Zusammen mit deiner Frau Verena macht er allerlei Dinge im Web. Mit anderen Worten finde ich alles, was dort so zwischen stillgelegten Zechen und alten Industrieanlagen steht, einfach nur genial und das schon seit Jahren.

Nach dem schönsten Bild im Raum werde ich gefragt. Nun, an eine Sonntag Nachmittag, eher etwas kühle 23 Grad (ich trug heute Morgen Socken!). Viele Bilder, die ich so auf der Platte schlummern haben eignen sich nicht unbedingt für Geschichten. Die Auswahl ist also begrenzt und nimmt dennoch einige Zeit in Anspruch. Sieben waren in der Engeren, geworden ist es dieses:

stock-ralph

Geschossen irgendwann mal in der Kantine auf Kampnagel.

Das erste mal als ich in meinem Leben Hamburg wahrgenommen habe ist verdammt lange her. Als kleiner Steppke, so im Alter von 4 oder 5 Jahren hat mich mein Vater mal in seinem LKW, einen Krupp Sattelschlepper mit langer Haube, weinrotem Führerhaus und die drei Ringe auf dem Kühlergrill. mitgenommen. Einen Grund warum Muttern mich nicht ertragen konnte, gab es bei mir in diesem Alter noch nicht. Ich was das, was man unter einem zurückhaltenden, lieben und einfachem Kind versteht. Die Fahrt ging ueber Landstraßen bis hin zur Autobahn Hannover-Hamburg, heute bekannt unter A7. An Elbtunnel gab es noch nicht, also blieb nur die Möglichkeit die Elbe ueber den Weg der Elbbruecken zu überqueren. Gleich nach den Stahlbrücken über die Norderelbe steht zwischen den Fahrspuren ein Hochhaus mit einem in der Dunkelheit beleuchteten Mercedes Stern. Noch heute, wenn ich mit dem Auto nach Hamburg von Süden her komme, nehme ich den Weg über die Elbbrücken, nur um das Symbol des Autobauers zu sehen, dab ei ist es mir egal, ob ich einen Umweg fahre.  Das Erlebnis Hamburg, genauer der Hafen, hat sich bis heute in meinem Gedächtnis verankert. Mein Vater fuhr in den Aufbaujahren der Republik Schwarzdecke und im Winter dann irgendwelches Massengut aus dem Hafen, war es ganz kalt, dann wurde Salz für die verschiedenen Straßenmeistereien transportiert. Wenn ein kleiner Junge zum ersten Mal in seinem Leben den Hamburger Hafen erlebt, das permanente Dampfen und Tuten der Schiffe, viele Leute die geschäftig umherwuseln dazu noch alle in schweren, dunkelblauen Tuch gehüllt und mit Mützen (Elbsegler) auf den Köpfen. Es war nicht aufgeräumt wie in den heutigen Häfen, wo gestapelte Blechkisten die Silhouette prägen. Nein, kleine und große Schiffe, viel Kräne die am Ende wertvolle Dinge aus den tiefen Bäuchen der Schiffe holten, oder dort verstauten. Für mich war klar, irgendwann musste ich mal in dieser Stadt wohnen, leben und arbeiten. Bislang hatte ich 2 Mal dieses Glück, zum ersten Mal von 86 bis 91 im letzten Jahrhundert und von 2002 bis 2008. Beide Male habe ich die Stadt genossen, die Urbanität, das Flair und das viele Wasser. Auch bin ich mir sicher, es folgt noch ein weiterer Aufenthalt. Das Bild von der Kampnagelkantine deshalb, weil hier mal die Kräne gebaut worden sind, nicht nur fuer den Hafen in Hamburg.

So, ich nehme mal kräftigen Anlauf und schmeiße mal weiter nach

Dresden, zu Anton dem Geschichtenerzähler aus der Neustadt.

Hamburg, der „Ur-Winterhuderin“ Zoee mit ihrem heißblütigem Temperament

Kiel, zu Astrokitten, nur weil ich auf das Foto gespannt bin und ich den norddeutschen Slang so gerne höre

Bonn, weil ich bei den Fotos von Marina immer mit offenem Mund vor dem Screen sitze

Berlin, da ich Claudias Geschichten immer sehr mag

Solingen, die Olsenes, nur weil ich gepannt bin, ob es zwei Geschichten gibt ;)

Falls sich noch jemand bedienen möchte, dann mol to.

Gelungenes Sportwochenende

Freitag gings ja nicht wirklich gut los.

Samstag dann ein 3:1 mit eine Katastrophenleistung von Nutella Kevin, es wird wohl wieder.

Heute hat sich das unmenschliche Fruehaufstehen halbwegs gelohnt, Das 2:2 beim Spitzenreiter fiel in der 90. Minute. Jetzt nur noch ein knappes 2:1 der Gruen Weissen im Nordderby an der Elbe und es ist gelungen.

Gigantismus

Hier ist ja alles etwas grösser, USis lieben es in fast allen Lebenslagen pompöser. Gesehen auch bei der letzten, ich mag dieses Wort wirklich nicht schreiben, Hochzeit. Feierlichkeit in XXL-Format und ganz besonders beim Transport der Hauptdarsteller. Was sage ich gesamter Hochzeitsgesellschaften, denn die passen in den Umbau des H2 ganz bequem. Stilecht in weis.

hummer

Gut das der Preis fürs Benzin wieder gefallen ist und nur noch 50 €Cent für den Liter gezahlt werden muss.


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